
Naturschutzgebiete Interlaken
Die einzigartigen Schutzgebiete rund um Interlaken bewahren die artenreiche Flora und Fauna im Berner Oberland.
Eingebettet zwischen Thuner- und Brienzersee erstrecken sich wertvolle Uferzonen, Moorlandschaften und alpine Reservate von besonderem Naturwert.
Für Naturliebhaber, Wanderer und achtsame Strahler bieten diese Rückzugsorte faszinierende Einblicke in geschützte Lebensräume der Alpen.

Naturschutzgebiet Weissenau am Thunersee
Am Ausfluss der Aare in den Thunersee liegt mit der Weissenau das größte Feuchtgebiet der Region Unterseen-Interlaken.
Flachmoore, Schilfzonen und dichte Auenwälder bieten seltenen Wasservögeln, Amphibien und Insektenarten einen lebenswichtigen Schutzraum.
Ein idyllischer Rundweg ermöglicht eindrucksvolle Naturbeobachtungen vor der Kulisse der verschneiten Berner Voralpen.

Moorlandschaft Lombachalp und Hohgant
Oberhalb von Habkern und Interlaken erstreckt sich eine der größten und eindrucksvollsten Moorlandschaften der Schweiz.
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Lombachalp: Eine geschützte Hoch- und Flachmoorlandschaft von nationaler Bedeutung (Teil der Moorlandschaft Habkern-Sörenberg). Sie dient als wichtiges Schutzgebiet für Wildtiere und Vögel.
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Hohgant: Ein markanter Bergstock des Emmentaler Alpen mit dem Kulminationspunkt Furggegütsch / Vordere Hohgant (Steinigi Matte, 2164 m), der eine fantastische Aussicht bietet.

Moorlandschaft Habkern-Sörenberg
Mystische Moore, urwüchsige Fichten und Bergföhren, prägen die Landschaft auf der Lombachalp. Zusammen mit Sörenberg gehört sie zu einer der grössten und eindrücklichsten Moorlandschaften der Schweiz (86 km2). Sie ist zudem Teil des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN), des Eidgenössischen Jagdbanngebiets Augstmatthorn, sowie des kantonalen Naturschutzgebiets Hohgant-Seefeld.
Auf der Lombachalp besteht seit 2007 ein umfangreiches Schutzkonzept: das Besucherinformations- und Lenkungskonzept. Die Gemeinde Habkern ist verantwortlich für dieses Konzept. Sie hat dafür die Kommission Lombachalp eingesetzt, welche das Schutzkonzept mit Hilfe von verschiedener Seite erarbeitet hat und dessen Funktionieren überwacht. Ausführende Organe sind dabei die Ranger, welche klassische Rangeraufgaben wie Information und Lenkung, Aufsicht, Umweltbildung und praktische Tätigkeiten übernehmen.
